3. Mai 2009
Gut gegen Nordwind – Daniel Glatthauer
Emmi und Leo, wahrscheinlich wären sich die beiden nie im Leben über den Weg gelaufen, aber wie das meistens so ist im Leben, kommt alles anders als man denkt.
Sie wollte eigentlich nur ihr Zeitungsabo kündigen, doch (leider) verläuft ihr ein klitze kleiner Fehler und sie verschreibt sich im Empfänger Name. Und schon beginnt ein täglicher Emailaustausch zwischen den beiden.
Das die Gefühle irgendwann größer werden – von beiden Seiten, braucht man wahrscheinlich nicht wirklich zu erwähnen.
Doch auch hier ist alles natürlich nicht so einfach, Emmi ist verheiratet, hat 2 Kinder und eigentlich glücklich.
Leo hat momentan niemanden an seiner Seite, ab und an seine Ex Freundin, von der er anscheinend nie ganz los kommen wird, aber trotzdem ist alles nicht so einfach.
Das Buch bzw. die Geschichte wird nur in Email Form erzählt. Manchmal sind es nur ein paar Wörter, dann wieder ganze Romane die man vorgesetzt bekommt, aber trotz des „anderen Schreibstils“ ist man sofort in der Geschichte mit drin.
Gelesen hat man das Buch auch ziemlich flott, denn 1. ist es nicht sonderlich dick und 2. denkt man immer „Die Email geht noch“ und irgendwann ist man auch schon am Ende angekommen.
Das Ende vom Buch, würde ich nicht gerade als zufrieden stellend einstufen, da ich es aber erst spät gelesen habe und man ja schon weiß das es eine Fortsetzung gibt, ist es nicht so schlimm.
Und ich bin gespannt wie es nun zwischen den beiden weiter gehen bzw. enden wird.



